Jacken4you Headerbild: Sakko & Mantel & Balzer



Mode - Uralt und immer wieder Neu


Jahrtausende alt und doch immer aktuell ist die Mode eng verknüpft mit der Geschichte der Menschheit. Schon die ersten Jäger und Sammler schmückten sich entsprechend der Mode ihres Stammes Auch heute richtet sich die Wahl der Kleidung nicht nur nach dem persönlichen Geschmack, sondern auch nach der Gruppe, Szene oder dem Berufsstand mit dem man sich identifizieren möchte.

 

Bekleidung wird in der Regel am stärksten mit dem Thema Mode identifiziert, doch das Phänomen Mode erstreckt sich auf fast alle Lebensbereiche, wie zum Beispiel Wohnen, Arbeit und Sport. Sogar das Liebesleben und die Art des Wohnens ist gewissen Moden unterworfen, wie die Knabenliebe im antiken Athen oder die Beliebtheit von WG's unter Studentinnen die nicht nur mit finanziellen Gründen zu erklären ist.

Dennoch ist die Bekleidungsindustrie am stärksten den Modediktaten unterworfen, denn Aspekte wie das Liebesleben müssen sich erst Gesellschaftlich anerkannt werden, bevor sich neue Trends durchsetzen können und in den eigenen vier Wänden ist es eher selten, dass die komplette Einrichtung halbjährlich gewechselt wird.

 

Halbjährlich präsentieren sich in den Einkaufsregalen und auf den Kleiderständern der Warenhäuser neue Schnitte und Farben. Häufig findet sich danach irgendeine Gruppe weiblichen Geschlechts, die händeringend nach Kleidung sucht, die ihre Figur hinreichend betont, denn die Modeindustrie richtet sich selten nach der gewöhnlichen Durschnittsfrau. Die Mode wird von den Designer diktiert, die ihre Kleidung am Laufsteg präsentieren und ihr Modelle der Kleidung anpassen, nicht die Kleidung den Modellen. Anders sind die Trends die von den Stars aus Allerwelt und national geprägt werden, aber nicht jede Frau kann sich mit den Typen der Stars vergleichen. Jeder Körper ist individuell, von dick bis dürr, klein und groß, langen Armen oder langen Beinen. Nicht zu vergessen die unterschiedlichen Hautfarben, die nicht immer das Tragen der jeweiligen Trendfarben erlauben, ohne einen schrecklichen Anblick zu verursachen.

 

Immerhin hat die Zunahme übergewichtiger Menschen auch einen positiven Impuls an die Bekleidungsindustrie weitergegeben. Immer mehr Geschäfte für Übergrößen, sowie eigene Labels in den Großen Warenhäusern bieten vollschlanken Menschen zunehmend wirklich schöne Bekleidung.

Nicht nur das schöne Geschlecht wird von der Mode beherrscht, auch von Männern wird zunehmend eine angemessene Bekleidung erwartet. Dazu kommt natürlich eine passende Frisur und falls vorhanden, ein gepflegter oder gar regelrecht künstlerisch getrimmter Bart. Zwar verändert sich die Mode der Männer etwas subtiler und scheinbar langsamer doch gewinnt sie hier weiterhin an Bedeutung.

 

Nicht nur die Welt der Erwachsenen wird von Modetrends bestimmt, noch viel stärker lassen sich Kinder und Jugendliche von Modeerscheinungen beeinflussen. Interessanterweise beginnt der Modezwang mit jeder weiteren Generation früher. Markenkleidung wird immer öfter auch im Kindergarten gesehen, dies nicht zuletzt, weil Eltern immer stärker in die Bekleidung ihrer Jüngsten investieren, doch spätestens ab der 5. Klasse fällt auf, dass die Bedeutung des Aussehens für die Kinder selbst immer größer wird. Aufwendige Frisuren, Schminke, kurze Röcke und Stiefel sind für ehemalige Grundschüler keine Seltenheit mehr. Dazu kommt die enorme Bedeutung von Accessoires wie Handys und MP3-Playern, die schon fast Statussymbol darstellen.

 

Letztendlich lässt sich nur zusammenfassen: Mode hatte für den Menschen schon immer eine große Bedeutung und es ist nicht abzusehen, dass ihre Bedeutung nachlassen wird.