Jeansjacken sind im Design so vielschichtig, wie die Träger, die sie erstehen. Der Klassiker der Jeansjacke ist mit Brusttaschen ausgestattet. Eingestanzte Metallknöpfe dienen als Verschlüsse – so sie denn überhaupt genutzt werden und nicht nur als klassisches, schmückendes Element dienen. Ein Kragen, der je nach Mode auch gelegentlich schon aufgestellt getragen wurde, rundet dieses Modell gemeinsam mit zahlreichen Ziernähten in Längsverlauf ab.
Riegel, die mit Knöpfen verschlossen werden, sind der klassische Anblick der Rückseite der Jeansjacke, die schon seit den 50er Jahren im Trend ist und ihr Design seither nicht wirklich verändert hat. Lediglich der fabrikerzeugte Stone-washed-Stil ist hinzugekommen bei dieser Form der Jacke. Aber die Jeansjacke ist nicht nur in dieser klassischen Form erhältlich. Die große Beliebtheit des Jeansstoffes, der ja zunächst als belastbares Material für die Herstellung von Arbeitskleidung gedacht war, brachte schnell neue Modelle mit sich, die ihre Ähnlichkeit mit dem Klassiker nur noch hinsichtlich der Materialwahl hatten und haben. Figurbetonte Modell, die mit Strass und sonstigem Schmuck ausgestattet sind und über eine mit angenährten Knöpfen ausgestattete Knopfleiste verfügen, sind der Inbegriff der wirklich weiblichen Jeansmode.
Diese Jeansjacken sind sowohl fußgängerzonen- als auch discotauglich und erleben in jeder Saison eine Renaissance, lediglich in kleinen Details abgewandelt. Die Jeansjacke der heutigen Zeit ist unabhängig von der Jahreszeit, da sie auch als Outdoorjacke angeboten wird. So kann zum einen ein Modell für den modischen Aspekt in figurbetonter Form getragen werden, das dann im Winter für den Aufenthalt im Freien durch eine Jeansjacke mit Futter ergänzt wird und so den kompletten Jeansstil möglich macht.
Die Jeansjacke hat, ebenso wie die dazugehörende Hose, seit ihrer Erfindung als Arbeitskleidungsstück wichtige Veränderungen durchgemacht, wurde durch neue Designs ergänzt und ist doch in ihrer ursprünglichen Art so trendy wie eh und je. Auch das Alter des Trägers oder der Trägerin spielt heute – wie vielleicht noch vor 20 Jahren – keine Rolle mehr.

